Ingenieurwesen und Ingenieurberufe
Jobs im Ingenieurwesen.

Der Arbeitsbereich von Ingenieuren liegt in der praktischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse. Das Ingenieurwesen befasst sich mit der Forschung, die Techniken, Methoden und Verfahren eines Prozesses betreffen. Ein Ingenieur sollte gutes analytisches Denkvermögen sowie theoretische und anwendungsorientierte Fachkenntnisse besitzen. Bei seiner Arbeit handelt es sich um das Entwerfen von Systemen, wozu nicht nur analytische Fähigkeiten, sondern auch Kreativität erforderlich sind. Eine deutliche Erleichterung in den umfassenden Berechnungen, wie zum Beispiel Fehlerrechnungen, wurde durch die Einführung des Computers erlangt. Heutzutage können immer mehr Versuche durch Simulationen am Computer ersetzt werden. Die ist hilfreich, da in der Realität exakte Berechnungen fast unmöglich sind und Näherungen verwendet werden. Im Ingenieurwesen versucht man, Verfahren zu finden, die die technischen Vorgänge gut beherrschen beziehungsweise beschreiben. Es werden Annahmen gemacht, die die komplexen Aufgaben vereinfachen. Durch entsprechende Fehlerrechnung werden Abweichungen berücksichtigt. Das Ziel des Ingenieurwesens ist heutzutage besonders, die Material- und Herstellungskosten zu verringern sowie die Qualität der Produkte zu verbessern. Die Entwurfstätigkeit eines Ingenieurs umfasst die Aufgabe, einem System eine bestimmte Form, Funktion oder Materialeigenschaft zu geben. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmens, welcher durch Wettbewerbsdruck auf dem Markt entsteht, kann oft nicht die optimale Lösung eines Problems, jedoch die beste unter diesen Bedingungen, gefunden werden.

Das Ingenieurwesen in Verbindung mit Naturwissenschaften

Im Ingenieurwesen werden Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft technisch angewandt. Der Wortstamm "Ingenieur" setzt sich aus dem lateinischen "gignere" (hervorbringen) und "ingenium" (Erfindung) zusammen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Ingenieurwesen die größte Beteiligung an Erfindungen hat. Das Ingenieurwesen befasst sich mit vielen Bereichen wie Konstruktion und Produktion. Es umfasst Anwendungen im Bauwesen, Maschinenbau, Vermessungswesen, Elektrotechnik sowie Bergbau. Neuere Anwendungen finden sich in der Sicherheits- und Verfahrenstechnik. Zum Ingenieurwesen gehören außerdem Spezialisierungsfelder wie Biotechnologie oder Nukleartechnik. Es bilden sich zunehmend Grenzbereiche wie zum Beispiel Medizintechnik, Agrartechnik oder Systemtechnik. Bau-, Maschinen- und Elektroingenieurwesen gehören zu den ältesten und immer noch größten Abteilungen.

Ingenieurwesen wird an Universitäten, technischen Hochschulen, Berufsakademien und Fachhochschulen unterrichtet. Der erlangte Abschluss kann ein Bachelor of Engineering, Master oder das Diplom sein. Ein Master- oder Diplomabschluss berechtigt dazu, anschließend eine Promotion zu erringen. Das Studium des Ingenieurwesens beruht auf Grundlagen der Physik und Mathematik. Des Weiteren werden im Studium technologische Grundlagen gelegt. Von besonderer Bedeutung sind die Fächer Mechanik, Thermodynamik und Elektrodynamik. Weitere wichtige Fächer sind Chemie, Konstruktionslehre, Informatik, Betriebswirtschaft und Geologie. Ein zusätzlicher Schwerpunkt sind ökonomisch-rechtliche Grundlagen wie Management, Normung und Patente. Die Berufschancen für Ingenieurwissenschaftler stehen im Allgemeinen sehr günstig. Im Vergleich zu anderen Ländern herrscht in Deutschland ein Mangel an jungen Ingenieuren, da Deutschland ein bedeutender Technologiestandort ist. Um dies zu stärken, werden junge Menschen, insbesondere junge Frauen ermutigt, sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu entscheiden. Ingenieure sind in fast allen Bereichen der Wirtschaft tätig. Sie beschäftigen sich nicht nur mit Entwicklung und Planung sondern auch mit Beratung und Vertrieb. Ingenieure arbeiten auch als selbstständige Unternehmer oder bei Behörden.

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